"Feuerwerkswanderer" auf dem Rheinsteig

Schön wars – das faszinierende Feuerwerk nach der wunderschönen Wanderung

„Furioses Feuerwerk“, „Grandioser Glanz“, „Prächtiges Panorama“ – wir kamen aus dem Staunen gar nicht mehr heraus. Das letzte Feuerwerk der Reihe „Rhein in Flammen 2017“ hat die Erwartung aller erfüllt, die es vom Logenplatz oberhalb des Bahnhofes St. Goarshausen genossen haben. 46 Minuten lang stiegen die Leuchtraketen, Feuerschleier und bunten Wirbelwinde in den nachtklaren Himmel – so viel Feuerwerk gibt es in Deutschland von einem Fleck sonst außer an Silvester nirgendswo zu sehen.

Vor die Begeisterung für das fulminante Lichterspektakel hatten wir Wanderer den Schweiß gesetzt: Beim Aufstieg vom Secthaus Delicat zum Nocherner Plateau kam der Kreislauf gut in Schwung. Besonders bei denen, die gleich zu Beginn der Wanderung den Rabenacksteig unter die Sohle nahmen – und dafür mit einem prächtigen Panoramablick von der Felsenkanzel belohnt wurden.

Nachdem der zweite Teil der Wandergruppe gemeinsam mit Ute ebenfalls den steilen Anstieg oberhalb des Friedhofs bewältigt hatte, ging es deutlich gemütlicher an der Geländekante des Nocherner Plateaus entlang. Unterwegs erhaschten wir immer wieder herrliche Tiefblicke in das alpinste Tal in Mitteleuropa außerhalb der Alpen – nicht nur Neulinge zeigten sich beeindruckt.

An der Burg Maus vorbei stiegen wir gegen Abend nach Wellmich hinab und schlenderten am Rhein entlang nach St. Goarshausen zurück. Dort warteten wir am Secthaus Delicat den Einbruch der Nacht ab, bevor wir den letzten Aufstieg wagten: Knapp zehn Minuten zu unserem „Logenplatz“, den Anke und Klaus mit ihren Töchtern in den Tagen zuvor für uns hergerichtet hatten (dafür nochmals „Danke!“). Der Weg dorthin war romantisch illuminiert, am Ende mit Kerzen beleuchtet. Zum Schluss ging es durch ein kleines Felsentor auf die ehemalige Weinbegsterrasse, von wo aus wir – siehe oben.

Alpenfeeling auf dem Rabenacksteig

Alpenfeeling auf dem Rabenacksteig

1 Antwort
  1. Juergen S.
    Juergen S. says:

    Wie immer bei Wolfgang, eine top-organisierte tolle Tour. Bei herrlichstem Sonnenwetter haben wir Pilger den Frühling begrüßt und neben den tollen Eindrücken der Landschaft auch einige spirituelle Gedanken vorgetragen von Kurt Weigl und Wolfgang mitgenommen. Besser konnte der Start in die Klostersteigsaison 2017 nicht gelingen

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