es war einmal eine Zeit, als Corona nur eingefleischten Hopfenfans als Biermarke bekannt war, als wir Masken einzig an Fastnacht trugen und uns an kalten Tagen nach einem warmen Glühwein glückselig in die Arme nahmen.

Diese Zeit wird wieder kommen, davon bin ich als unerschütterlicher Optimist felsenfest überzeugt. Dass sie so bald als möglich wieder kommen möge, ist mein sehnlicher Wunsch.

Bis dahin finden wir Abwechslung, vielleicht sogar Trost und Hoffnung beim Wandern. So wie es uns vor fast 200 Jahren der dänische Philosoph Sören Kierkegaard (1813-1855) ins Gipfelbuch geschrieben hat: „Ich kenne keinen Kummer, den man nicht wegwandern könnte.“ Dass dies stimmt, wissen wir alle aus eigener Erfahrung: Wenn es uns schlecht geht, hilft ein Spaziergang an der frischen Luft, den Kopf wieder frei zu kriegen. Deswegen sollten wir die wohltuende Wirkung des Wanderns gerade jetzt, wo uns die Pandemie weiter im Würgegriff hält, unbedingt nutzen.

Wanderungen an der frischen Luft waren immer und sind auch weiterhin erlaubt. Deswegen werde ich in den kommenden Wochen zu geführten Touren einladen. Ich will damit keinesfalls die Warnungen der Virologen untergraben. Aber ich bin überzeugt, dass man Wanderungen im Freien unter Einhaltung der vorgegebenen Regeln verantworten kann. Wer dies für sich selbst anders beurteilt, genießt meinen Respekt – und darf uns gerne die Freude am gemeinsamen Wandern gönnen.

Allen, die sich wie ich auf 2022 freuen, sei gesagt:

Wenn‘s alte Jahr ein gutes war, dann freu‘ Dich auch aufs neue.
Und war es schlecht – freu‘ Dich erst recht!

Damit es bald wieder gut, am liebsten sogar besser wird, habe ich drei dringende Bitten: Lasst Euch unbedingt impfen (falls nicht längst geschehen), bleibt gesund und fühlt Euch ganz herzlich gedrückt.

Wanderfrohe Wintergrüße schickt Euch

Wolfgang